Sie sind hier Startseite Leistungen Ärzte Leistungsspektrum
   
 

 

Weiterbildung Weiterbildung.
 

 

   
 

Leistungsspektrum – Radiologie.

In unserer Praxis werden alle Standard- und Spezial-Röntgenaufnahmen durchgeführt. Entsprechend der Röntgenverordnung werden bei allen Aufnahmen die Dosismesswerte automatisch erfaßt und im Röntgenbuch mitgeführt. Diese Arbeiten erfolgen nun vollautomatisch, da wir über ein Radiologie-Information-System verfügen. Die Speicherung der Bilddaten erfolgt in unserem Praxisarchiv entsprechend der gesetzlichen Auflagen, doppelt gesichert und verschlüsselt. In Abhängigkeit vom Ergebnis der Röntgenaufnahme können weiterführende diagnostische Verfahren gegebenenfalls direkt angeschlossen werden.

Zu diesem Zweck werden wir uns mit Ihnen telefonisch in Verbindung setzen.
Selbstverständlich ist, dass auffällige und außergewöhnliche Ergebnisse, die eine umgehende therapeutische Konsequenz haben, von uns telefonisch mitgeteilt werden und die Befunde als Fax unmittelbar übersandt werden.

 

Ultraschall:

Wir verfügen über ein modernes Toshiba Nemio Ultraschallgerät mit der Möglichkeit der Farbdopplerdarstellung.
Dieses Gerät verfügt über unterschiedliche Sonden, mit denen je nach Notwendigkeit unterschiedliche Organsysteme untersucht werden können.

Haupteinsatzgebiete sind dabei:

  • der Bauchraum (Leber, Nieren, Milz),
  • die Bauchspeicheldrüse,
  • die Blutgefäße,
  • die Lymphknoten,
  • oberflächliche Strukturen wie die Schilddrüse (incl. der ultraschallgestützten Punktion von krankhaften Veränderungen)
  • sowie die Mamma (im Rahmen einer Mammographie oder eigenständig).
Da es sich um ein modernes Gerät handelt, verfügt es über unterschiedliche Frequenzspektren (bis max. 14Mhz), was insbesondere für die oberflächlichen Strukturen von großer Bedeutung ist - so bei der Differenzierung von Veränderungen der Brustdrüse (Zysten oder ähnliches).

Farbdoppler Indikationen sind: Halsgefäße zur Darstellung von Wandveränderungen im Sinne der Atherosklerose bis hin zu relevanten Stenosen der Halsgefäße (Carotis-Farbdoppler). Diese Untersuchungsmethode besitzt einen hohen Aussagewert. Bei weiteren Fragen der intracraniellen Durchblutung erfolgt die ergänzende Darstellung mittels MR-Angiographie.

 

Computertomographie:

Sowohl für CT wie auch MRT benötigen wir aktuelle Laborwerte, insbesondere die Nierenfunktion betreffend. Weiterhin ist von Bedeutung der Ausschluss einer Schildrüsen-Erkrankung, vor einer möglichen intravenösen Jod-Gabe. Insbesondere natürlich auch/oder einer geplanten Radio-Jod-Therapie.

Seit 3 Jahren verfügt unsere Praxis über einen 6 Zeilen Spiral-CT der Fa. Siemens. Innerhalb eines Abtastvorgangs werden gleichzeitig 6 Schichtebenen erstellt und rekonstruiert. Das neue Gerät verfügt über den Ultra Fast Ceramic Detektor für hervorragende Bildschärfe bei niedriger Patientendosis.

Neues Konzept der care dose: Die Strahlenberechnung folgt der Körperform des Patienten. Hierzu wird in Echtzeit (!) die Röntgenschwächung des Körpers gemessen und entsprechend die Dosisbelastung vermindert. Je nach Körperregion wird somit die Strahlenbelastung bis zu 50% reduziert. Im Anschluss an die Untersuchung ist die verabreichte Körperdosis (mGy) auf dem Display ablesbar, gemäß den Auflagen der novellierten Röntgenverordnung. Aufgrund der zwei parallelen Röntgenstrahlen besteht die Möglichkeit 1 mm Dünnschicht Darstellung in einer deutlich kürzeren Zeit als bisher. Es können bis 2,5 Schichten/Sekunde erzeugt werden bei einer Rotationszeit der Röntgenröhre von 800 ms. Parallele Bildberechnung und Daten Akquisition, d.h. während der noch laufenden Untersuchung können schon erste Analysen durch den Radiologen erfolgen und gegebenenfalls weitere Scans veranlasst werden. Care Dose 4D

Neues Konzept des care bolus: Die Abstimmung der optimalen Untersuchungszeit in Abhängigkeit von der gewünschten guten Kontrastierung der Blutgefäße mit dem intravenösen Kontrastmittel ist bislang immer ein Problem gewesen. Je nach individueller Kreislaufzeit besteht die Möglichkeit den optimalen Zeitpunkt anhand von Abschätzungen/Erfahrungswerten zu verpassen mit der Folge einer nicht optimalen Kontrastierung der Gefäße, bzw. der Organe. Die neue Option misst den Kontrastmittelfluss im Gefäß und löst selbsttätig die Untersuchung aus, wenn ein Schwellenwert im Blutgefäß erreicht wird, d.h. die Kontrastierung optimal ist.

Dental-CT: Überlagerungsfreie Abbildung der Ober- und Unterkiefer Region in Abhängigkeit von der Fragestellung zur Planung von Implantaten vor zahnärztlichen und kieferchirurgischen Eingriffen. Übermittlung der Daten z.B. auf einer CD-R an das zuständige Dentallabor.

Datenaustausch auf Windows Ebene, Möglichkeit der Dokumentation auf CD, Verabeitung in einem praxiseigenen PACS (Picture archiving system). Analyse der Aufnahmen an einer Workstation. Externe, sichere und geschützte Langzeit-Archivierung über verschlüsselte Datenleitungen.

 

Kernspintomographie:

Neuere Studien weisen auf einen Zusammenhang zwischen der Nephrogenen systemischen Fibrose (NSF) und der Gabe von gadolinium-haltigem Kontrastmittel bei eingeschränkter Nierenfunktion hin. Patienten mit eingeschränkter GFR (<30ml/min.) sollen deshalb, wenn irgend möglich, kein gadolinium-haltiges Kontrastmittel erhalten, und wenn nötig nur spezielle, chemisch stabile Verbindungen. Somit ist also wichtig, dass wir über die aktuellen Nierenwerte der Patienten informiert werden, insbesondere bei einer bekannten Niereninsuffizienz.

Patienten mit Herzschrittmachern können unter keinen Umständen untersucht werden. Es besteht Lebensgefahr.

Cochlea-Implantate laufen Gefahr, beschädigt zu werden. Sie dürfen ebenfalls nicht in das Magnetfeld eingebracht werden.

Schmerzpumpen-Träger benötigen eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Herstellers.

Die Vorteile dieses modernen Untersuchungsverfahrens liegen vor allem im Fehlen von Strahlenbelastungen (wie bei der Computertomographie) und der Möglichkeit, die Schichtebenen frei wählen zu können. Störende Knochenartefakte gibt es nicht. Weitere Vorteile neben einem höheren Weichteilkontrast im gesamten Bereich des Körpers (gegenüber der CT) sind unter anderem auch die gegebenenfalls Verwendung nicht-jodhaltiger Kontrastmittel (geringere potentielle Patientengefährdung) und eine exzellente Gefäßdarstellung.

In unserer Praxis in Sudenburg kommt ein 1,0 Tesla Tunnel Magnet der Firma Philips zum Einsatz. Diese robuste Maschine zeigt eine qualitativ hochwertige Darstellung des Neurokranium, der Wirbelsäule und der Gelenke.

Hard- und Software wurden anlässlich der Installation des zweiten Praxisstandortes aktualisiert. An beiden Standorten wird mit der aktuellen Philips-Release 12 gearbeitet. Das garantiert eine Vergleichbarkeit der Untersuchungsergebnisse an beiden Standorten. Die Bilddaten zwischen den Standorten werden regelmäßig abgeglichen.

Die Bildbeispiele der aktuellen Aufrüstung zeigen die höhere Detailerkennbarkeit der anatomischen Strukturen, z.B. im Bereich der Gelenke als auch des Rückenmarkes. Neu ist auch die sogenannte parallele Bildgebung zur Beschleunigung der Untersuchung durch Verwendung neuer Spulensysteme. Das Bildbeispiel zeigt eine Darstellung der Kopfhalsgefäße, in einer dreidimensionalen Rekonstruktion.

Die Bedienung ist durch die Verwendung angepasster Untersuchungsprotokolle optimiert, welche in sogenannten Exam-Cards hinterlegt sind und je nach geplanter Untersuchung geladen werden können.

Angeschlossen ist eine digitale Bildverarbeitung mit Archivserver (elektronische Archivierung) nach der Datenschutzbestimmung und den Bestimmungen der Röntgenverordnung über die Art und die Aufbewahrungsdauer von elektronischen Patientendaten (Teamview geführt von www.digithurst.de)

Indikationen zur Durchführung der MRT sind:

  • Knochen- und Gelenkerkrankungen
  • Wirbelsäulenerkrankungen, Bandscheibenprobleme
  • Neurokranium, zur Diagnostik entzündlicher oder tumoröser Veränderungen
  • Weichteiltumore oder Entzündungen
  • DD von Leberherden

Für die Patienten ist eine spezielle Vorbereitung nicht erforderlich. Bei klaustrophoben Patienten empfiehlt sich möglicherweise eine Sedierung, dass heißt aber auch eine Begleitung zur Untersuchung.

Bei unserer zentralen MRT-Anmeldung (0391-62894-44) sollte rechtszeitig die Frage der Klaustrophobie angesprochen werden und die Möglichkeit der Untersuchung im Offenen MRT diskutiert werden.

Schwangere Patienten bis zum 3. Schwangerschafts-Monat sollten nur bei vitaler Indikation untersucht werden, obwohl bislang schädigende Einflüsse auf den Fötus nicht nachgewiesen wurden. Wir orientieren uns in diesem Zusammenhang an den Sicherheitsempfehlungen der amerikanischen Röntgengesellschaft (ARS), obwohl bislang keine schädigenden Auswirkungen auf den Föten durch die MRT bekannt sind.


Leistungsspektrum – Osteodensitometrie.

Die Geräteausstattung der Knochendichte wurde erneuert: Wir verfügen jetzt über ein hochmodernes, sehr präzises und vor allem schnelles Meßgerät: das Hologic Discovery WI.

Weitere Informationen zum Hologic Discovery WI


Wegen der zunehmenden Bedeutung der Erkrankung bei einem immer älteren Patientenkollektiv, gewinnt die frühzeitige Diagnose eine besondere Bedeutung.
Lediglich die von uns verwendete DXA-Methode ist wissenschaftlich anerkannt und liefert Ergebnisse, die sich auch im Verlauf in der Vergleichsuntersuchung vergleichen lassen.

Leitlinie der Osteoporose Messung und Therapieempfehlung findet sich bei der DVO.

Ob die Osteodensitometrie im Einzelfall eine IGeL-Leistung oder von der Krankenkasse übernommen wird, bitten wir Sie, die überweisenden Kolleginnen und Kollegen vorab zu prüfen und mit Ihren Patienten zu besprechen. Eine stattgehabte Fraktur stellt eine Indikation zur Durchführung einer Osteodensitometrie als Kassenleistung dar.

An dieser Stelle danken wir den Beteiligten Techniker der Fa. MEDICOR für Ihre Arbeit.

 


Leistungsspektrum – Nuklearmedizin.

Schilddrüse:

Wir führen Laboruntersuchungen, die Sonographie, die Szintigraphie und die Feinnadelpunktion der Schilddrüse durch. Zum Leistungsspektrum gehört auch die Nebenschilddrüsen-Szintigraphie, welche aber nur dienstags und mittwochs durchgeführt werden kann. Somit decken wir das gesamte Spektrum der Schilddrüsendiagnostik ab. Jeder Befund enthält eine klare Therapieempfehlung. Aufgrund unserer guten Beziehungen zur Universitätsklinik können auch zeitnah notwendige Therapien, wie z.B. die Radiojodtherapie, vermittelt werden.

 

Herz:

Die Myokardszintigraphie dient zum Nachweis/Ausschluss einer funktionell relevanten KHK oder Vernarbung, aber auch zur Verlaufskontrolle bei Z.n. Bypass-Anlage, Stent-Implantation oder PTCA. Mittels Triggerung und gated SPECT können zusätzlich Informationen zur Beweglichkeit der Herzwände und zur Bestimmung der Ejektionsfraktion gewonnen werden. Diese zusätzliche Auswertung stößt allerdings bei starken Vernarbungen des Myokards, besonders kleinen Herzen oder adipösen Patienten an ihre Grenzen. Um Fehlbefunde zu vermeiden, werden diese zusätzlichen Ergebnisse in solchen Einzelfällen kritisch interpretiert.

 

Niere:

Die Nierensequenzszintigraphie ist eine nicht-invasive Untersuchungsmethode, mittels derer die seitengetrennte tubuläre Nierenfunktion oder glomeruläre Filtration gemessen werden kann. Die glomeruläre Filtration wird z.B. benötigt bei V.a. Glomerulonephritis oder bei einigen nephrotoxischen Zytostatika-Therapien. Außerdem können Aussagen zum intrarenalen Transit und postrenalen Abfluss gewonnen werden.

Eine spezielle Indikation ist der Nachweis/Ausschluss einer relevanten Nierenarterienstenose zur Abklärung einer renalen Hypertonie. Hier wird die Untersuchung nach einem vom Standard abweichenden Protokoll durchgeführt, so daß in diesem Fall eine konkrete Fragestellung auf dem Überweisungsschein sehr wichtig ist.

Eine weitere Indikation ist die Abschätzung der funktionellen Relevanz einer Senkniere.

 

Knochen:

Häufigste Fragestellungen der Skelettszintigraphie sind ossäre Filiae oder maligne Knochentumore, Lockerung von Endoprothesen, entzündliche Gelenkerkrankungen, Aufdeckung verborgener Frakturen (z.B. Stressfrakturen). Durch die Möglichkeit von SPECT-Aufnahmen können hier auch Schnittbilder erzeugt werden, welche eine Befundung in Einzelfällen erleichtern oder konkretisieren können, insbesondere im Bereich der Wirbelsäule.

Der große Vorteil der Skelettszintigraphie ist die sehr hohe Empfindlichkeit und die gleichzeitige Untersuchung des gesamten Skeletts. Somit ist sie besonders als Screeningmethode geeignet und seit vielen Jahren Standard. Nachteil ist die manchmal schwierige Spezifizierung der Befunde, welche oft erst durch Verlaufskontrollen oder gezielte Folgeuntersuchungen erzielt werden kann. Hierzu sind in unserer Praxis moderne Schnittbildverfahren möglich (siehe oben). Nach Rücksprache mit den Überweisern können diese oftmals noch am gleichen Tag realisiert werden, so dass dem Patienten eine erneute Anreise erspart bleibt.

 

Hirn:

Die Rezeptorszintigraphie ist oftmals für den Neurologen hilfreich bei der Klärung der Frage, ob die Beschwerden des Patienten (z.B. Händezittern, Muskelsteife, verminderte Mimik, Schrift- oder Gangveränderungen) auf die Parkinson'sche Erkrankung zurückzuführen sind. Dazu wird die Verteilung des Botenstoffes Dopamin in speziellen Strukturen des Gehirns untersucht.

 

Geräteausstattung:

Die Siemens Doppelkopf-Gamma-Kamera ECAM erlaubt uns kürzere Untersuchungszeiten, aber auch eine deutlich verbesserte Aufnahmequalität. Erreicht wird dies unter anderem durch den gleichzeitigen Einsatz beider Kameraköpfe, die hochempfindliche Messtechnik und die automatische Abstandsoptimierung zwischen Patient und Kamera.

Besonders die Qualität der Herzuntersuchung konnte entscheidend verbessert werden, da nun nicht nur die Durchblutung, sondern gleichzeitig auch die Beweglichkeit der einzelnen Herzabschnitte und die Herzfunktion mit Bestimmung der Ejektionsfraktion beurteilt werden können.