Seit der Entdeckung der Röntgenstrahlen 1895 durch Wilhelm Carl Röntgen hat sich am Prinzip der Technik nichts geändert, allerdings erheblich an der technischen Durchführung, insbesondere was den modernen Strahlenschutz für die Patienten angeht.
Die neue digitale Technik bringt insbesondere eine Einsparung der Röntgendosis und eine Verbesserung der Bilddarstellung, da die digitalen Bilder an den Arbeitsstationen nachbearbeitet werden können.
Selbstverständlich werden die gemessenen Dosiswerte jeder Untersuchung genau in der Patientenakte vermerkt.
Bitte unterrichten Sie uns in jedem Fall, wenn eine Schwangerschaft nicht auszuschließen oder bereits bekannt ist.
Die Computertomographie (CT) ist eine Röntgenschichtuntersuchung. Der bei uns verwendete Computertomograph der Fa. Siemens (Emotion 6) ist in der Lage mehrere Schichten des menschlichen Körpers gleichzeitig zu untersuchen und Bilder in Bruchteilen von Sekunden zu berechnen. Je nach Fragestellung werden dabei die Lunge, der Bauch oder andere Teile des menschlichen Körper gescannt. Die leistungsfähigen workstation berechnen die Bilder in 3D Wiedergabe.
Als Vorbereitung auf die Computertomographie müssen wir unbedingt wissen:
Der Nuklearmediziner untersucht oder behandelt Patienten mit radioaktiven Stoffen.
Die Stoffe, welche zur Untersuchung in unserer Praxis verwendet werden, sind mit einem kurzlebigen Radionuklid markiert. Die am häufigsten verwendete Substanz Technetium-99m hat eine physikalische Halbwertzeit (Zerfall der Hälfte der Substanz) von nur 6 Stunden, wobei allerdings der Hauptanteil zuvor schon ausgeschieden wird (biologische Halbwertzeit).
In der Nuklearmedizin werden fast immer Funktionsuntersuchungen durchgeführt. Dies bedeutet, dass nicht in erster Linie die Struktur von Geweben oder Organen, sondern deren Funktionen, wie z.B. Durchblutung, Stoffwechsel, Hormonproduktion, Nierentätigkeit etc. bildlich dargestellt werden können. Diese Funktionsveränderungen können in vielen Fällen viel eher auf behandlungsbedürftige Krankheiten hinweisen als Strukturenveränderungen.
Solche Untersuchungen werden in unserer Praxis an folgenden Organen und Organsystemen vorgenommen:
Eine nuklearmedizinische Untersuchung darf nur dann nicht durchgeführt werden, wenn eine Schwangerschaft besteht oder wenn dies nicht sicher ist.
Bei Herzuntersuchungen muss vorher mit dem Nuklearmediziner abgeklärt werden, welche Medikamente zum Zeitpunkt der Untersuchung genommen oder weggelassen werden sollen.
Ansonsten gibt es bei dieser Untersuchungsmethode keine Einschränkungen.

Weitere Untersuchungen und Informationen finden Sie auf der homepage: www.radiologie-sudenburg.de oder www.offenes-mrt.de.