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Leistungen - MRT - Offenes MRT.

Die Magnetresonanztomographie oder Kernspintomographie (MRT, oder KST) ist kein Röntgenverfahren und arbeitet ohne Röntgenstrahlen. Das Verfahren wurde 1948 entdeckt und seitdem ständig ausgearbeitet und verbessert.

Mit Hilfe eines starken Magnetfeldes werden Weichteilstrukturen des menschlichen Körpers in Schwingung versetzt und aus den Schwingungen werden Schichtbilder aus dem Körperinneren erzeugt. Es entsteht dabei ein lautes, aber ungefährliches Klopfgeräusch.

Bitte liegen Sie während der Untersuchung ganz ruhig und atmen Sie entspannt.

Ganz wichtig: Für Patienten mit Herzschrittmachern besteht im MRT Lebensgefahr.

Da das Magnetfeld ständig in Betrieb ist, können magnetische Gegenstände angezogen werden. Legen Sie diese deshalb vor der Untersuchung in der Umkleidekabine ab. Elektronische Geräte und Scheckkarten können Schaden nehmen, bitte niemals mit in den Kernspintomographen nehmen. Operationen an Herz und Blutgefäßen, sowie Metallimplantate müssen vorher bekanntgegeben werden. Wir entscheiden dann im Einzelfall, ob die Untersuchung im MRT möglich ist.

Die Untersuchung dauert zwischen 20-30 Minuten. Sie erhalten einen Gehörschutz, damit das Klopfgeräusch nicht zu unangenehm ist. Bitte ganz ruhig liegen, damit die Aufnahmen nicht verwackeln und die Untersuchung auswertbar ist.

Auch in der MRT wird unter Umständen nicht-jodhaltiges Kontrastmittel in eine Vene eingespritzt. Eine allergische Reaktion hierauf kommt praktisch nicht vor. Wir benötigen allerdings auch hierbei aktuelle Laborwerte, insbesondere die Nierenfunktion betreffend.

Im Anschluss an die Untersuchung kann, wenn gewünscht, eine vorläufige Besprechung und Auswertung der Bilder mit einem der Ärzte erfolgen. Das endgültige Untersuchungsergebnis wird dem überweisenden Arzt schriftlich innerhalb von 2-3 Werktagen zugesandt. Wenn sich allerdings wichtige Ergebnisse zeigen, die eine sofortige Behandlung erfordern, wird der Befund entweder ausgehändigt oder dem Arzt als Fax zugesandt.

Aufklärungsbogen

 

Es besteht die Möglichkeit einer medikamentösen Sedierung (Beruhigung), sollte eine Untersuchung auch am Offenen MRT nicht möglich sein. Sprechen Sie uns darauf bitte an, wir erklären Ihnen dann das weitere Vorgehen.

Patientenaufklärung Sedierung