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Radiologie Sudenburg

Lungenkrebs­screening in der Radiologie Sudenburg

Früherkennung von Lungenkrebs

Die Radiologie Sudenburg bietet das Lungenkrebsscreening in Magdeburg für gesetzlich Versicherte, privat Versicherte und Selbstzahler am Standort Altstadtquartier an. Damit gehören wir zu den ersten radiologischen Praxen in Magdeburg und Sachsen-Anhalt, die dieses moderne Verfahren zur Früherkennung von Lungenkrebs eingeführt haben.

Das Lungenkrebsscreening richtet sich insbesondere an Menschen mit einem erhöhten Risiko für Lungenkrebs. Ziel der Untersuchung ist es, mögliche Veränderungen der Lunge möglichst früh zu erkennen – häufig bereits, bevor erste Beschwerden auftreten.

Die Untersuchung wird mithilfe einer Niedrigdosis-Computertomographie durchgeführt, auch Low-Dose-CT oder LDCT genannt. Dieses Verfahren ermöglicht eine präzise Darstellung der Lunge bei gleichzeitig reduzierter Strahlenbelastung.

Erhöhtes Risiko durch Rauchen

Erhöhtes Risiko durch Rauchen

Besonders relevant ist das Screening für langjährige Raucherinnen und Raucher sowie für ehemalige Raucherinnen und Raucher mit entsprechender Vorgeschichte. Dabei spielen sowohl die Dauer des Rauchens als auch die tägliche Menge eine wichtige Rolle.

Alter und Risikokonstellation

Alter und Risikokonstellation

In der Regel richtet sich das Lungenkrebsscreening an Personen im Alter von 50 bis 75 Jahren (noch nicht das 76. Lebensjahr vollendet), wenn zusätzlich eine passende Risikokonstellation vorliegt.

Bedeutung der Packungsjahre

Bedeutung der Packungsjahre

Zur Einschätzung des persönlichen Risikos werden häufig sogenannte Packungsjahre herangezogen. Sie beschreiben, über welchen Zeitraum und in welcher Intensität geraucht wurde.

Erhöhtes Risiko durch Rauchen

Individuelle Risikofaktoren

Neben der Raucherhistorie können auch weitere Faktoren berücksichtigt werden. Dazu zählen zum Beispiel familiäre Vorbelastungen, bestimmte Vorerkrankungen oder andere medizinische Umstände. Die endgültige Einschätzung erfolgt immer individuell durch die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt.

Teilnahmevoraussetzungen für das Lungenkrebsscreening

Das Lungenkrebsscreening richtet sich an Personen mit einem erhöhten Risiko für Lungenkrebs. Grundlage sind aktuelle medizinische Empfehlungen für ein qualitätsgesichertes Früherkennungsprogramm.

Ob eine Teilnahme möglich und sinnvoll ist, wird vorab von einem zuweisenden Arzt (z.B. Hausarzt) individuell geprüft. In der Regel kommt das Screening für Personen infrage, die folgende Voraussetzungen erfüllen:

Alter
Das Screening richtet sich in der Regel an Personen im Alter von 50 bis 75 Jahren.

Rauchhistorie
Voraussetzung ist meist eine langjährige Rauchhistorie von mindestens 25 Jahren.

Packungsjahre
Ein weiterer wichtiger Faktor sind die sogenannten Packungsjahre. In der Regel sollten mindestens 15 Packungsjahre vorliegen.

Letztes Thorax-CT
In den letzten 12 Monaten sollte kein Thorax-CT durchgeführt worden sein.

Rauchstatus
Teilnehmen können in der Regel aktuelle Raucherinnen und Raucher sowie Personen, die das Rauchen vor weniger als 10 Jahren beendet haben.


Vor der Teilnahme erfolgt eine ärztliche Aufklärung über den Nutzen, den Ablauf und mögliche Risiken des Lungenkrebsscreenings.

Was bedeutet „Packungsjahre“?
Packungsjahre beschreiben, wie stark eine Person über einen längeren Zeitraum geraucht hat. Ein Packungsjahr entspricht dem Konsum von einer Packung Zigaretten pro Tag über ein Jahr.

Beispiel: Wer 10 Jahre lang täglich eine Packung Zigaretten geraucht hat, kommt auf 10 Packungsjahre.

Wie funktioniert die Untersuchung?

Beim Lungenkrebsscreening wird eine Niedrigdosis-Computertomographie der Lunge durchgeführt. Dieses Verfahren wird auch Low-Dose-CT oder LDCT genannt. Es ermöglicht eine sehr genaue Darstellung des Lungengewebes bei gleichzeitig reduzierter Strahlenbelastung im Vergleich zu einer herkömmlichen CT-Untersuchung.

Die Untersuchung selbst ist unkompliziert, schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten. Während der Aufnahme liegen Sie auf einer Untersuchungsliege, die langsam durch den CT-Scanner bewegt wird. Ein operativer Eingriff ist nicht erforderlich.

Eine besondere Vorbereitung ist in der Regel nicht notwendig. Vor der Untersuchung erhalten Sie alle wichtigen Informationen zum Ablauf.

Dauer: nur wenige Minuten

Untersuchung: schmerzfrei und ohne Eingriff

Vorbereitung: in der Regel keine besondere Vorbereitung notwendig

Nach der Untersuchung werden die CT-Aufnahmen von erfahrenen Fachärztinnen und Fachärzten für Radiologie ausgewertet. So können auch kleine Veränderungen im Lungengewebe frühzeitig erkannt und medizinisch eingeordnet werden.

Ablauf des Lungenkrebsscreenings

1. Aufklärungsgespräch

Vor der Teilnahme erfolgt zunächst ein ärztliches Aufklärungsgespräch. Dieses findet in der Regel bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt statt, sofern eine entsprechende Qualifikation für das Lungenkrebsscreening vorliegt.

Dabei wird geprüft, ob die Voraussetzungen für die Teilnahme erfüllt sind. Außerdem werden Sie über den Nutzen, den Ablauf und mögliche Risiken des Screenings informiert.

Im Anschluss kann Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt die notwendige Überweisung mit dem entsprechenden Auftrag sowie einen Konsilschein für das Screening ausstellen.

2. Durchführung der Niedrigdosis-CT

Die Untersuchung erfolgt in der Radiologie Sudenburg mittels Niedrigdosis-Computertomographie der Lunge. Sie dauert nur wenige Minuten, ist schmerzfrei und erfordert in der Regel keine besondere Vorbereitung.

Während der Untersuchung liegen Sie ruhig auf einer Liege, die durch den CT-Scanner bewegt wird. Die Aufnahme erfolgt in angenehmer und professioneller Atmosphäre.

3. Auswertung der Aufnahmen

Nach der Untersuchung werden die CT-Aufnahmen von erfahrenen Fachärztinnen und Fachärzten für Radiologie ausgewertet.

Zusätzlich wird die Beurteilung durch moderne computerunterstützte Verfahren, einschließlich künstlicher Intelligenz, unterstützt. Dadurch lassen sich auch kleine Veränderungen im Lungengewebe sorgfältig erfassen und medizinisch einordnen.

4. Zweitbefundung bei Bedarf

Bei unklaren oder auffälligen Befunden muss eine zusätzliche Beurteilung durch einen Zweitbefunder erfolgen. Hier arbeiten wir mit den Spezialisten der Lungenklinik Lostau zusammen.

Diese ergänzende Zweitbefundung hilft dabei, die diagnostische Einschätzung weiter abzusichern und das weitere Vorgehen gezielt zu planen.

5. Medizinische Einschätzung und Empfehlung

Abschließend erhalten Sie eine verständliche Einschätzung der Untersuchungsergebnisse. Falls erforderlich, wird Ihnen eine klare Empfehlung für das weitere medizinische Vorgehen gegeben.

Befundung nach Lung-RADS

Die Auswertung der CT-Aufnahmen erfolgt nach dem standardisierten Bewertungssystem Lung-RADS. Lung-RADS steht für „Lung Imaging Reporting and Data System“ und dient dazu, Befunde strukturiert einzuordnen und das weitere Vorgehen klar festzulegen.

Das System unterscheidet verschiedene Kategorien:

Lung-RADS 1–2:
Unauffällige oder gutartige Befunde. In der Regel erfolgt die nächste reguläre Screeningrunde.

Lung-RADS 3:
Wahrscheinlich gutartiger Befund. Meist wird eine Verlaufskontrolle empfohlen.

Lung-RADS 4:
Abklärungsbedürftiger Befund. In diesem Fall ist eine weiterführende Diagnostik erforderlich.

Ab einem Befund der Kategorie Lung-RADS 3 ist perspektivisch eine zusätzliche Zweitbefundung vorgesehen. Dadurch kann die medizinische Einschätzung bei kontroll- oder abklärungsbedürftigen Befunden zusätzlich abgesichert werden.

Bei Lung-RADS 1 und 2 ist in der Regel keine Zweitbefundung erforderlich.

Ihre Vorteile in der Radiologie Sudenburg

In der Radiologie Sudenburg profitieren Sie von moderner Diagnostik, klar organisierten Abläufen und einer zeitnahen Terminvergabe. Unser Ziel ist es, Ihnen eine verlässliche medizinische Einschätzung in angenehmer Atmosphäre und in regionaler Nähe zu ermöglichen.

Kurzfristige Termine

Kurzfristige Termine

Durch eine schnelle Terminvergabe kann die Untersuchung zeitnah erfolgen. So erhalten Sie möglichst schnell Klarheit über Ihren Befund.

Moderne CT-Diagnostik

Moderne CT-Diagnostik

Die Untersuchung erfolgt mit moderner CT-Technologie. Dadurch können auch kleine Veränderungen im Lungengewebe frühzeitig sichtbar gemacht und fachärztlich beurteilt werden.

Strukturierte Befundung

Strukturierte Befundung

Die Auswertung der Aufnahmen erfolgt nach einem klar definierten Schema. So wird transparent eingeordnet, ob ein unauffälliger Befund vorliegt, eine Verlaufskontrolle sinnvoll ist oder weitere diagnostische Schritte empfohlen werden.

Gut erreichbar in Magdeburg

Gut erreichbar in Magdeburg

Die Radiologie Sudenburg ist gut erreichbar für Patientinnen und Patienten aus Magdeburg sowie aus der gesamten Region Sachsen-Anhalt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist die Untersuchung schmerzhaft?

Nein. Die Niedrigdosis-CT ist schmerzfrei, nicht invasiv und dauert in der Regel nur wenige Minuten. Während der Untersuchung liegen Sie ruhig auf einer Liege, die durch den CT-Scanner bewegt wird.

Wie hoch ist die Strahlenbelastung?

Beim Lungenkrebsscreening wird eine Niedrigdosis-Computertomographie eingesetzt. Dabei ist die Strahlenbelastung deutlich reduziert im Vergleich zu einer herkömmlichen CT-Untersuchung und entspricht modernen medizinischen Standards.

Was bringt mir das Lungenkrebsscreening?

Das Lungenkrebsscreening dient der Früherkennung von Lungenkrebs bei Personen mit erhöhtem Risiko. Ziel ist es, mögliche Veränderungen der Lunge möglichst frühzeitig zu erkennen – häufig noch bevor Beschwerden auftreten. Eine frühe Diagnose kann die weiteren Behandlungsmöglichkeiten verbessern.

Was passiert bei einem auffälligen Befund?

Ein auffälliger Befund bedeutet nicht automatisch, dass Lungenkrebs vorliegt. Je nach Befund erfolgt eine weitere Abklärung, zum Beispiel durch Verlaufskontrollen oder zusätzliche diagnostische Schritte. Bei kontroll- oder abklärungsbedürftigen Befunden ist perspektivisch eine Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern wie der Lungenklinik Lostau vorgesehen.

Wer übernimmt die Kosten?

Die Kostenübernahme wird aktuell im Rahmen des bundesweiten Screening-Programms geregelt. Wir informieren Sie gerne individuell über den aktuellen Stand und beraten Sie dazu, welche Schritte für Ihre Teilnahme erforderlich sind.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Für das Lungenkrebsscreening benötigen Sie eine Überweisung sowie einen ausgefüllten Konsilschein (Bericht und Dokumentation über die Einschlusskriterien von dem überweisenden Arzt).

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